Rondo® Natura

Fungizid

Fungizid-Konzentrat zum Verdünnen für vorbeugende Spritzbehandlungen gegen die wichtigsten Pilzkrankheiten in Kern- und Steinobst, Gemüse und Zierpflanzen.
Rondo® Natura
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Wirkt bei folgenden Schäden

Anwendung

Anwendung Beeren Beeren allgemein: Alle Anwendungen gegen Echter Mehltau mit Wartefrist 3 Tage. Ausser Erdbeere Anwendung nur im Freiland und bewilligt als geringfügige Verwendung nach Art. 35 PSMV (minor use). Erdbeere: 0,3 % bei einer Aufwandmenge von 3 g/10 m² (3 g/l Wasser für 10 m²). Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium „Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte“, 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m². Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen des BLW an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen. Gojibeere: 0,3 % (3 g/l Wasser). Heidelbeere und Ribes-Arten (Johannisbeeren, Stachelbeere): 0,4 % bei einer Aufwandmenge von 4 g/10 m² (4 g/l Wasser für 10 m²). Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium „50–90 % der Blütenstände mit sichtbaren Früchten“ sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m². Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen des BLW an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen. Mini-Kiwi: 0,4 % (4 g/l Wasser). Rubus-Arten (Brombeere, Himbeere): 0,3 % bei einer Aufwandmenge von 3 g/10 m² (3 g/l Wasser für 10 m²). Für Sommerhimbeeren und Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium „Erste Blüten bis etwa 50 % der Blüten offen“ sowie für Herbsthimbeeren auf eine Heckenhöhe von 150–170 cm; und für alle Rubus-Arten auf eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m². Die Aufwandmenge ist jeweils gemäss den Weisungen des BLW an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen. Obstbau Obstbau allgemein: Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich, ausser bei Apfel, Aprikose und Zwetschge/ Pflaume auf ein Baumvolumen von 10 m³/10 m². Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen des BLW an das Baumvolumen anzupassen. Aprikose: Teilwirkung gegen Blüten- und Zweigdürre mit 0,3 % bei einer Aufwandmenge von 4,8 g/10 m² (3 g/l Wasser für 10 m³). Anwendung während der Blüte. Kernobst: Teilwirkung gegen Echter Mehltau, Lagerschorf, Regenfleckenkrankheit und Schorf mit 0,3 % bei einer Aufwandmenge von 4,8 g/10 m² (3 g/l Wasser für 10 m³). Nur in Tankmischung mit Thiovit 0,2 % bei einer Aufwandmenge von 3,2 g/10 m² (2 g/l Wasser für 10 m³). Anwendung ab Austrieb. Wartefrist 8 Tage. Kirsche: Teilwirkung gegen Blüten- und Zweigdürre mit 0,2 % bei einer Aufwandmenge von 3,2 g/10 m² (2 g/l Wasser für 10 m³). Anwendung während der Blüte. Wartefrist 2 Wochen. Pfirsich, Nektarine: Teilwirkung gegen Blüten- und Zweigdürre und Fruchtmonilia mit 0,3 % bei einer Aufwandmenge von 4,8 g/10 m² (3 g/l Wasser für 10 m³). Anwendung ab Entwicklungsstadium ’Erste Blüten offen’ bis ’Genussreife der Frucht’ (BBCH 60-89). Weinbau Reben: gegen Echter Mehltau mit 0,2 % bei einer Aufwandmenge von 3,2 g/10 m² (2 g/l Wasser für 10 m³). Nur in Tankmischung mit Thiovit 0,2 % bei einer Aufwandmenge von 3,2 g/10 m² (2 g/l Wasser für 10 m²). Thiovit nicht anwenden bei starker Trockenheit / Temperaturen über 25 °C (Phytotoxizität). Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium Nachblüte (Fruchtansatz bis Beginn der Reife = BBCH 71–81 = J–M) und eine Referenzbrühemenge von 1,6 l/10 m² (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4,5 m³/10 m². Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen des BLW an das Laubwandvolumen anzupassen. Anwendung im Entwicklungsstadium Vor- und Nachblüte bis spätestens Mitte August. Gemüse Gemüse allgemein: jeweils gegen Echter Mehltau ausser Knoblauch, Schalotten, Spargel nur gegen Laubkrankheit (Stemphylium botryosum). Alle mit 2–3 Behandlungen im Abstand von 8 Tagen. Gurken, Küchen- und Medizinalkräuter, Melonen, Nüsslisalat, Tomaten und Zucchetti bewilligt als geringfügige Verwendung nach Art. 35 PSMV (minor use). Aubergine, Gurken, Paprika, Tomaten: 0,3 % (30 g/10 l Wasser). Anwendung ab Befallsbeginn. Wartefrist 3 Tage. Blattkohle (Chinakohl, Pac Choi, Federkohl, Palmkohl), Kohlrabi, Kopfkohle, Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und nur im Freiland: Knoblauch, Knollensellerie, Pastinake, Schalotten, Spargel, Stangensellerie, Wurzelpetersilie: 3 g/10 m² (3 g/l Wasser für 10 m²). Anwendung bei Befallsgefahr. Wartefrist 1 Tag. Küchen- und Medizinalkäuter, Melonen, Nüsslisalat, Zucchetti: 5 g/10 m² (5 g/l Wasser für 10 m²). Anwendung ab Befallsbeginn. Wartefrist 3 Tage. Zierpflanzen Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst), Blumenkulturen und Grünpflanzen, Rosen: gegen Echter Mehltau mit 0,3 % (30 g/10 l Wasser). Anwendung ab Befallsbeginn. Behandlungen im Abstand von 7–10 Tagen. Gefahr von Phytotoxizität bei einer Behandlung bei hohen Temperaturen (> 25 °C).

Anwendungszeitraum

April – Oktober

Wirkung

Kaliumbicarbonat gehört zur chemischen Gruppe der mineralisch chemischen Pflanzenschutzmittel. Es ist vorbeugend mit einer Vielzahl von Wirkorten (multisite). Kaliumbicarbonat ist toxisch für die Zellen der Pilze. Es wirkt sowohl durch Änderung des pH-Werts und des osmotischen Drucks sowie der Interaktion durch Carbonat und Bicarbonat. Der Effekt ist präventiv aber auch leicht curativ. Die vorbeugende Behandlung vor Entstehen der Krankheitssymptome oder bei erstem Sichtbarwerden dieser sichert einen besseren Schutz der Kulturen. Das Produkt hat einen kurzen kurativen Effekt von max. 1–2 Tagen. Zu Kaliumbicarbonat sind bisher keine Resistenzen bekannt. Der Wirkstoff bietet sich also besonders an wenn Resistenzen verhindert werden sollen.

Zu Beachten

Zur Behandlung von Schorf im Kernobst: Mit Netzschwefel (z.B. Maag Thiovit) mischen und behandeln. Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr. Bei Tagestemperaturen über 25 °C besteht in Zierpflanzen die Gefahr von Phytotoxizität. Die Wiederverwendung der Gebinde ist verboten.
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Staub / Rauch / Gas / Nebel / Dampf / Aerosol nicht einatmen. Schutzhandschuhe tragen. Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. Leere Gebinde gründlich gereinigt zur Kehrichtabfuhr. Entsorgung von Mittelresten bei der Gemeindesammelstelle, der Sammelstelle für Sonderabfälle oder der Verkaufsstelle. Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Inhalt

85 % Kalium-Bicarbonat

Zulassungsnummer

W-6432-4

Verpackungsgrössen

90 g, für 18–45 l

Füllmenge:
90 g, für 18–45 l

Artikel-Nummer:
208183

EAN:
7640185981836

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