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Perfetto

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Insektizid
Maag Garden Maag Garden

Insektizidkonzentrat gegen Kirschessigfliege, Raupen, Apfelwickler, Minierfliegen und Thrips in Beeren, Obst, Reben, Gemüse und Zierpflanzen.

Perfetto

Wirkt bei folgenden Schäden

Anwendung

Beeren
Allgemein: 0,4 % (40 ml/10 l Wasser) und 4 ml/10 m². Wartefrist: 3 Tage ausser in Himbeere gegen Erdbeer- Himbeerblütenstecher und Himbeerkäfer 1 Woche. Gegen Kirschessigfliege: Anwendung im Stadium Früchte beginnen sich sortentypisch auszufärben bis 2. Pflücke: weitere Früchte sortentypisch ausgefärbt (BBCH 85–89).
Brombeere: gegen Kirschessigfliege. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium „Erste Blüten bis etwa 50 % der Blüten offen” sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m². Nicht auf Früchten einsetzen, die aufgrund von Beschädigungen Fruchtsaft absondern.
Erdbeere: gegen Erdbeer- oder Himbeerblütenstecher, Thripse und Kirschessigfliege 0,4 %. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium „Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte”, 4 Pflanzen/m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m². Remontierende Erdbeeren: Behandlungsintervall von 21 Tagen. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr. Gegen Kirschessigfliege: Nicht auf Früchten einsetzen, die aufgrund von Beschädigungen Fruchtsaft absondern.
Heidelbeere, Ribes-Arten (Johannisbeeren, Stachelbeere): gegen Kirschessigfliege. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium „50–90 % der Blütenstände mit sichtbaren Früchten” sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m². Nicht auf Früchten einsetzen, die aufgrund von Beschädigungen Fruchtsaft absondern. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
Himbeere: gegen Erdbeer- oder Himbeerblütenstecher, Himbeerkäfer (für Herbsthimbeeren ist keine Bekämpfung dieses dieser Schädlinge nötig), Kirschessigfliege. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium „Erste Blüten bis etwa 50 % der Blüten offen” sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m². Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150–170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m². Nicht auf Früchten einsetzen, die aufgrund von Beschädigungen Fruchtsaft absondern.
Mini-Kiwi und Schwarze Apfelbeere: gegen Kirschessigfliege. Nicht auf Früchten einsetzen, die aufgrund von Beschädigungen Fruchtsaft absondern. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
Schwarzer Holunder: gegen Kirschessigfliege. Nicht auf Früchten einsetzen, die aufgrund von Beschädigungen Fruchtsaft absondern.

Obst
Allgemein: 0,4 % und 6,4 ml/10 m². Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10 m³/10 m². Maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr in dieser Kultur, ausser in Kirschen, Zwetschgen / Pflaumen und Walnuss. Ausser gegen Anwendung: Vor- oder Nachblüte (BBCH 57–59 oder 69–71), ausser gegen Apfelblütenstecher.
Apfel: gegen Apfelblütenstecher. Anwendung: Knospenaufbruch (BBCH 52–53). Maximal 2 Behandlungen im Abstand von 7–14 Tagen gegen diese Schaderreger.
Apfel und Birne: gegen Apfelwickler und Kleiner Fruchtwickler. Anwendung bei Befall. Gegen Frostspanner und Schalenwickler.
Kernobst: gegen Fruchtwanzen.
Kirsche, Zwetschge / Pflaume: gegen Frostspanner und Schalenwickler. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
Walnuss: gegen Apfelwickler. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.

Reben
Allgemein: Maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr in dieser Kultur.
Gegen Springwurm und Nebenwirkung gegen Thrips: 0,3 % und 3 ml/10 m². Anwendung: Stadium 10–55 (BBCH) Beginn Blattentwicklung bis Gescheine vergrössern sich.
Gegen Traubenwickler 1. Generation: 0,3 % und 3 ml/10 m². Anwendung: Stadium H (BBCH 55–59) Gescheine vergrössern sich bis Ende Entwicklung Blütenanlagen.
Gegen die bis hier genannten Reben–Schädlinge: Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 55–59 (H) und eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m² (Berechnungsgrundlage).
Gegen Erdraupen und Rhombenspanner: 0,3 % und 2,4 ml/10 m². Anwendung: Stadium 03–09 (BBCH) Ende des Knospenschwellens bis Knospenaufbruch. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 03–10 (B–D) und eine Referenzbrühmenge von 0,8 l/10 m² (Berechnungsgrundlage).
Gegen Traubenwickler 2. Generation: 0,3 % und 3,6 ml/10 m². 2 Behandlungen im Abstand von 10–14 Tagen. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf eine Behandlung der Traubenzone sowie eine Referenzbrühmenge von 1,2 l/m² (Berechnungsgrundlage). Wartefrist: 6 Wochen.

Gemüse
Aubergine, Gurken, Paprika, Tomaten: gegen Eulenraupen (blattfressend), Thrips: 0,6–0,8 % und 6–8 ml/10 m². Wartefrist: 3 Tage.
Aubergine, Tomaten: gegen Tomatenminiermotten 0,6 % und 6 ml/10 m². Wartefrist: 3 Tage.
Kohlarten: gegen Erdflöhe, Eulenraupen (blattfressend), Kohldrehherzgallmücke, Kohlschabe, Rapsminierfliege, Weisslinge: 0,6–0,8 % und 6–8 ml/10 m². Wartefrist: 1 Woche. Gegen Kohlfliege 4–7,2 % und 2,4–4 ml/10 Pflanzen. Anwendung im Giessverfahren bei Jungpflanzen. Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr.
Küchenkräuter: gegen Eulenraupen (blattfressend). 0,4 % und 4 ml/10 m². Wartefrist: 1 Woche.
Lauch, Zwiebeln: gegen Minierfliegen und Thrips. 8 ml/10 m². Maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr in dieser Kultur. Wartefrist: 1 Woche.
Nüsslisalat: gegen Minierfliegen. 0,6 % und 6 ml/10 m². Wartefrist: 2 Wochen.
Paprika, Tomaten: gegen Minierfliegen. 0,8–1,6 % und 8–16 ml/10 m². Wartefrist: 3 Tage.
Rucola: gegen Erdraupen, Eulenraupen (blattfressend). 0,4 % und 4 ml/10 m². Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr. Wartefrist: 1 Woche.
Schnittlauch: gegen Minierfliegen und Thrips. 4 ml/10 m². Wartefrist: 1 Woche.
Spinat: gegen Erdraupen, Eulenraupen (blattfressend). 4–8 ml/10 m². Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr. Wartefrist: 1 Woche.
Zuckermais: gegen Maiszünsler. 4 ml/10 m². Anwendungszeitpunkt bei Flughöhepunkt der Falter. Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr. Wartefrist: 3 Woche.

Zierpflanzen
Bäume und Sträucher ausserhalb Forst, Blumenkulturen und Grünpflanzen, Rosen: gegen Blattfressende Raupen und Thripse 0,6–0,8 % und 6–8 ml/10 m² (6–8 ml/1 l Wasser) sowie gegen Minierfliegen 0,8–1,6 % bei 8–16 ml/10 m² (8–16 ml/1 l Wasser).

Wirkung

Spinosad ist ein biologischer Wirkstoff und eine Mischung aus den Metaboliten, des Bodenbakteriums Saccharopolyspora spinosa. Nach der Spritzung dringt Spinosad in die oberen Zellschichten der grünen Pflanzenteile ein (translaminar). Dadurch kann er nicht mehr abgespült werden. Die Wirkung tritt durch Frass und Kontakt ein wobei die Wirkung durch Frass ein Vielfaches höher als die durch Kontakt. Bei den Schadorganismen beeinflusst es die neuronale Aktivität des Nervensystems. Die Wirkung beginnt schon wenige Stunden nach der Applikation und führt zur unwiderkehrbaren Lähmung des Schaderregers. Spinosad zeichnet sich dabei zeichnet eine gute bis sehr gute Wirkung gegen Raupen, minierende Insekten, Thripse und Käfer in den Kulturen Zierpflanzen, Beeren, Obst und Gemüse aus. Der Abbau von Spinosad in der Umwelt erfolgt sehr schnell. Primärer Mechanismus ist die Photolyse. Im Boden erfolgt ein rascher Abbau durch Mikroorganismen.

Eigenschaften

Gefährlich für Bienen: Beeren (ausser Schwarzer Holunder), Aubergine, Gurke, Paprika, Tomaten, Küchenkräuter, Rucola, Schnittlauch, Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst), Blumenkulturen und Grünpflanzen, Rosen: Darf nur ausserhalb des Bienenfluges am Abend mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen in Kontakt kommen. Anwendung im geschlossenen Gewächshaus sofern keine Bestäuber zugegen sind. Schwarzer Holunder, Obst, Reben: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter sind vor der Behandlung zu entfernen (am Vortag mähen/mulchen). Kohlarten, Lauch, Zwiebeln, Spinat, Zuckermais: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen.

Vorsichtsmassnahmen

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt Gebrauchsanleitung beachten und Sicherheitsvorschriften auf der Packung befolgen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Wirkstoffe

Zusammensetzung: 2,4 % Spinosad (24 g/l), 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on (CAS 2634-33-5). Eidg. Kontr.-Nr.: W-7133-2

Verpackungsgrössen

Verpackung Füllmenge Artikel-Nummer
Perfetto, 40 ml; reicht für 2,5–13 l Spritzbrühe 40 ml; reicht für 2,5–13 l Spritzbrühe 7.610176.018.278
Aufnahme durch Frass und Kontakt
Auch gegen Kirschessig- und Kohlfliegen
Kurze Wartefristen
Einfache Anwendung
Perfetto