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Cupromaag 35

Cupromaag 35
Fungizid
Maag Garden Maag Garden

Kupfer-Spritzmittel gegen viele Pilzkrankheiten in Zierpflanzen, Beeren, Obst-, Reben, Gemüse und Kartoffeln.

Cupromaag 35

Wirkt bei folgenden Schäden

Anwendung

Zierpflanzen
Bäume und Sträucher ausserhalb Forst, Blumenkulturen und Grünpflanzen, Rosen: 0,7 % (10 g/1,43 l Wasser) und 7 g/10 m² gegen Blattfleckenpilze und Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen.
Begonia, Pelargonien: 0,15 % (10 g/6,67 l Wasser) und 1,5 g/10 m² als Prophylaxe gegen Bakteriosen.
Blautanne: 1 % (10 g/1 l Wasser) und 10 g/10 m² gegen Knospensterben.
Kirschlorbeer: 0,43 % (10 g/2,33 l Wasser) und 4,3 g/10 m² gegen Schrotschuss.
Rhododendron: 0,43 % (10 g/2,33 l Wasser) und 4,3 g/Are gegen Knospensterben.
Rosen: 0,86 % (10 g/1,16 l Wasser) und 8,6 g/10 m² gegen Rindenbrandkrankheit auch zur Herbst- und Winterspritzung.

Beeren
Brombeeren und Himbeeren: 0,3 % (10 g/3,33 l Wasser) und 3 g/10 m² gegen Rutenkrankheiten der Brombeere und Himbeere. Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte. Für Sommerhimbeeren und Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium „Erste Blüten bis etwa 50 % der Blüten offen“ sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m². Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150–170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m².
Erdbeere: 0,15 % (10 g/6,67 l Wasser) und 1,5 g/10 m² gegen Blattfleckenkrankheiten und mit Teilwirkung gegen Eckige Blattfleckenkrankheit. Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium „Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte“, 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m².
Ribes-Arten: 0,22 % (10 g/4,55 l Wasser) und 2,2 g/10 m² gegen Blattfallkrankheit der Ribes-Arten. Anwendung: Unmittelbar nach der Blüte und nach der Ernte. Wartefrist: 3 Wochen. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium „50–90 % der Blütenstände mit sichtbaren Früchten“ sowie eine Referenzbrühmenge von 1 l/10 m².

Obstbau
Allgemein: Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10 m³/10 m².
Kernobst: 0,125 % (10 g/8 l Wasser) und 2 g/10 m² gegen Schorf des Kernobstes. Anwendung: Vor der Blüte bis Ballonstadium (BBCH 59).
Pfirsich, Nektarine: 0,188 % (10 g/5,32 l Wasser) und 3 g/10 m² gegen Kräuselkrankheit des Pfirsichs. Anwendung: Bis Ende Knospenschwellen (BBCH 52).
Steinobst: 0,43 % (10 g/2,33 l Wasser) und 6,9 g/10 m²) gegen Narren- oder Taschenkrankheit der Zwetschge und Schrotschuss. Anwendung: Beim Austrieb.

Reben
Allgemein: Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71–81 (J–M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1,6 l/10 m² (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4,5 m³/10 m².
Anwendung nach der Blüte bis spätestens Mitte August: 0,125 % (10 g/8 l Wasser) und 2 g/10 m² gegen Falscher Mehltau sowie Teilwirkung gegen Echter Mehltau und Graufäule (Botrytis cinerea). Zusätzlich Nebenwirkung gegen Rotbrenner. In Tankmischung mit Folpet-haltigen Präparaten. Anwendung bis spätestens Ende August: 0,125 % (10 g/8 l Wasser) und 2 g/10 m² mit Teilwirkung gegen Falscher Mehltau. Anwendung als Abschlussbehandlung spätestens Ende August, nur bei starkem Befallsdruck: 0,4 % (10 g/2,5 l Wasser) und 6,4 g/10 m² gegen Falscher Mehltau.

Gemüsebau
Aubergine, Tomaten: 0,7 % (10 g/1,43 l Wasser) und 7 g/10 m² gegen Alternaria-Dürrfleckenkrankheit, Kraut- und Fruchtfäule und Septoria-Blattfleckenkrankheit sowie mit Teilwirkung gegen Bakterielle Fleckenkrankheit und Tomatenwelke. Wartefrist: 3 Tage.
Bohnen: 10 g/33,3 m² (in 3,33 l Wasser) mit Teilwirkung gegen Bohnenbrand und Fettfleckenkrankheit. Vorsicht wegen Phytotoxizität! Wartefrist: 3 Wochen.
Gurken: 0,3 % (10 g/3,33 l Wasser) und 3 g/10 m² mit Teilwirkung gegen Eckige Blattfleckenkrankheit und Falscher Mehltau. Vorsicht wegen Phytotoxizität! Wartefrist 3 Wochen.
Karotten: 10 g/14,3 m² (in 1,43 l Wasser) gegen Alternaria- Möhrenschwärze. Wartefrist: 3 Wochen.
Rande: 10 g/14,3 m² (in 1,43 l Wasser) gegen Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten. Wartefrist 3 Wochen.
Schwarzwurzel: 10 g/14,3 m² (in 1,43 l Wasser) gegen Weisser Rost. Wartefrist: 3 Wochen.
Sellerie: 10 g/14,3 m² (in 1,43 l Wasser) gegen Septoria- Blattfleckenkrankheit. Wartefrist: 3 Wochen.

Feldbau
Kartoffeln: 10 g/10 m² (in 1 l Wasser) gegen Kraut- und Knollenfäule. Spritzabstände 7–10 Tage zu anderen Kontaktfungiziden. Wartefrist: 3 Wochen. Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.

Wirkung

Cupromaag 35 ist ein vorbeugendes Kupfer-Spritzmittel gegen Pilzkrankheiten an Gemüse, Obst, Beeren und Zierpflanzen. Cupromaag 35 ist ein vielseitig anwendbares und breit wirkendes Kupferfungizid. Kupfer-Ionen, die bei Niederschlägen aus dem Spritzbelag herausgelöst werden, töten Pilzsporen ab und verhindern dadurch das Zustandekommen einer Infektion. Dieser Wirkungsmechanismus bedingt einen vorbeugenden Einsatz von Cupromaag. Der Kupferbelag bleibt besonders auf der Baumrinde bei der Winterspritzung sehr lange erhalten, so dass eine Wirkung über ca. 2 Wochen gewährleistet ist.

Eigenschaften

Blaue, stark färbende Spritzbrühe (Vorsicht bei Hauswänden), unbedingt Abdrift der Spritzbrühe an Hauswänden, Mauern oder Plattenwegen vermeiden. Mit allen Maag Produkten mischbar.

Vorsichtsmassnahmen

Bei kühler und regnerischer Witterung sind Verätzungen möglich, speziell an jungen Blättern, Trieben und Früchten. Im Obstbau darf Kupfer wegen Berostungsgefahr nur beim Austrieb angewendet werden. Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt Gebrauchsanleitung beachten und Sicherheitsvorschriften auf der Packung befolgen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Wirkstoffe

Zusammensetzung: 35 % Kupfer (als Oxychlorid). Eidg. Kontr.-Nr. W-7018-3

Verpackungsgrössen

Verpackung Füllmenge Artikel-Nummer
Cupromaag 35, 70 g, für ca. 10–56 l Spritzbrühe 70 g, für ca. 10–56 l Spritzbrühe 7.610176.072.942
Gegen Blattflecken und Krautfäule
Für Austriebspritzung
Vorbeugender Schutz
Mit FiBL-Zulassung
Cupromaag 35