Kräutergarten

Kräutergarten-Tipp: das Kraterbeet

In Höhenlagen, an windigen Stellen, auf schweren, lehmigen Böden und an Orten, wo der Frühling spät kommt, sind Kraterbeete eine gute Alternative. Sie schaffen ein südliches Mikroklima und bieten wärmeliebendem Gemüse wie Tomaten, Peperoni, Gurken oder Melonen optimale Bedingungen.
Auch wenn Kraterbeete lange im Schatten liegen und nur stundenweise von der Sonne profitieren, bringen sie beachtliche Erträge. Die Beete sehen aus wie überdimensionale, kreisrunde Schüsseln. Durch das Ausgraben und Anhäufeln von 30–40 cm hohen Wällen entsteht ein warmes, geschütztes Frühbeet. Steine in der Mitte des Kraterbeetes erleichten das Betreten zum Bearbeiten. Gleichzeitig speichern diese Steine Wärme, um sie in den kühlen Nachtstunden abzustrahlen. Ein Kraterbeet von 3 m Durchmesser und 60 cm Tiefe bietet erstaunlich üppiges Wachstum. Jeder Sonnenstrahl bringt Wärme und Energie und verfrüht die Wachstumsperiode. So gedeihen Gurken, Zucchetti, Tomaten, Auberginen und diverse Kräuter auch in höheren Lagen.
Die Pflanzerde an der Innenseite des Kraterbeetes kann durch Kompost und etwas organischen Dünger aufgebessert werden. Als Vor- oder Nachkultur kann in Rillen Salat, Radieschen, Rettich, Spinat oder Nüsslisalat gesät werden. Bei Tomaten eignen sich kleinbuschige Sorten.

Kräutergarten-Tipp: die Kräuterspirale

Die Kräuterspirale ist eine vorteilhafte Lösung. Sie bietet gegenüber einem normalen Gartenbeet den Vorteil, dass auf kleiner Fläche Kräuter mit den verschiedensten Standortansprüchen angepflanzt werden können. Damit Sie verschiedene Feuchtigkeitszonen schaffen und ein gutes Dutzend verschiedene Kräuterarten pflanzen und ernten können, sollte die Kräuterspirale nicht zu klein ausfallen. Planen Sie einen Mindestdurchmesser von etwa 3 m. Dies entspricht einer Fläche von rund 5 Quadratmetern. Die meisten Kräuter lieben viel Licht und Wärme, wählen Sie deshalb einen sonnigen, warmen Standort aus.
Füllen Sie die Kräuterspirale nicht mit normaler Gartenerde auf, sondern mischen Sie die Erde entsprechend den verschiedenen Standortansprüchen der Gewürzkräuter: Das heisst im oberen, trockenen Bereich mit Sand, im unteren, eher feuchten Bereich mit humusreicher Erde und Kompost.

Kräutergarten-Tipp: Feuchtigkeitszonen ausnutzen

Damit Sie in der Kräuterspirale eine grössere Auswahl geniessen können, haben wir Ihnen in der folgenden Liste ein- oder mehrjährige Kräuter für die verschiedenen Feuchtigkeitszonen zusammengestellt:

Oberer Bereich, trockener Standort: Oregano, Lavendel, Majoran, Rosmarin, Bohnenkraut, Thymian.

Mittlerer Bereich, mässig trockener Standort: Borretsch, Koriander, Gewürzfenchel, Melisse, Petersilie, Basilikum, Dill, Salbei.

Unterer Bereich, frischer, gut feuchter Bereich, nährstoffreiche Gartenerde: Schnittlauch, Estragon, Minze, Liebstöckel.

Kräutergarten-Tipp: die richtige Bepflanzung

Lavendel, Salbei, Thymian, Melisse, Oregano und andere ausdauernde Kräuter profitieren im Frühjahr vom idealen Kleinklima der Kräuterspirale und treiben dadurch wiederum kräftig aus. Wenn Sie den Rückschnitt im Herbst verpasst haben, können Sie diesen im Frühling nachholen.

Tipp: Die Kräuter wachsen kompakter, wenn sie im Sommer häufig beerntet werden; d.h. rundum die Triebspitzen abschneiden.

Ganz ohne Nährstoffschub geht es auch bei den genügsamen und mediterranen Kräutern nicht. Mischen Sie im Frühling Wuxal Langzeitgranulat unter die Erde. Dieser Dünger versorgt die Kräuter während rund 4 Monaten mit Nährstoffen. Als Flüssigdüngung eignet sich der Wuxal Bio Universaldünger besonders gut. Dieser 100% biologische Dünger weist alle Nährstoffe in direkt verfügbarer Form auf und es müssen nach der Anwendung keine Wartefristen eingehalten werden.