
Blattdürre bzw. Alternaria bildet graubraune bis schwarze Flecken auf den Blättern. Die Flecken trocknen ein. Ein starker Befall von Blattdürre bzw. Alternaria führt zu Blattfall.

Die Blattfleckenkrankheit erkennt man durch die braunen, klar abgegrenzten Flecken auf den Blättern. Teilweise wird dann das ganze Blatt gelb und stirbt ab.

Der Falsche Mehltau bildet auf der Blattunterseite einen gräulichen Sporenrasen.

Föhrenschütte verursacht braune, fleckige Nadeln, die eintrocknen und abfallen. Typisch für Föhrenschütte ist, dass zuerst die älteren Nadeln davon betroffen sind.

Die Kräuselkrankheit des Pfirsichs erkennt man daran, dass Teile der Blätter blasig aufgewölbt und rötlich verfärbt sind.

Die Krautfäule bildet anfänglich braune Flecken, die sich schnell ausbreiten. Die Blätter trocknen durch die Krautfäule schliesslich ein.


Von Narren-/Taschenkrankheit befallene Zwetschgen- oder Pflaumenbäume entwickeln nach der Blüte die Frucht nicht richtig.

Die vorjährigen Triebe der Rosen bekommen durch den Rindenbrand im Bereich der Augen bräunliche Flecken. Vom Rindenbrand betroffene Rosen sterben ab.

Die Rutenkrankheit bzw. Rankenkrankheit verursacht an den jungen Trieben der Himbeeren und Brombeeren braune bis violette Flecken.

Der Schorf bildet auf den Blättern dunkelbraune, samtige Flecken. Später trocknen die Flecken ein, und es kommt zu Blattfall.

Auf von Schrotschuss befallenen Blättern entstehen rot umrandete braune Flecken. Diese trocknen später ein und fallen aus dem Blatt heraus. Die durch Schrotschuss geschädigten Blätter sehen schliesslich wie ein Löchersieb aus.

Gemüse: 0,5% gegen Blattfleckenkrankheit an Karotten, Randen, Sellerie, Tomaten, Auberginen; gegen Krautfäule bei Kartoffeln und Tomaten; gegen Falschen Mehltau bei Blumenkohl und Brokkoli.
Obst: 0,3% gegen Kräuselkrankheit des Pfirsichs und Schrotschuss an Steinobst; 0,2% gegen Schorf an Kernobst. Behandlungszeitpunkt: kurz vor dem Knospenschwellen (ca. März), bei Pfirsichen tritt das Stadium des Knospenschwellens je nach Witterung zwischen Januar und Februar ein.
Reben: 0,3% gegen Falschen Mehltau, Behandlungen bis spätestens Ende August abschliessen.
Beeren: 0,3% gegen Blattfleckenkrankheit bei Erdbeeren (vor der Blüte und nach der Ernte) und Johannisbeer-Arten (nach der Blüte und nach der Ernte); 0,5% gegen die Rutenkrankheit bei Himbeeren und Brombeeren. Die Behandlung muss mehrmals vor der Blüte und nach der Ernte durchgeführt werden.
Zierpflanzen: 0,3% gegen Blattfleckenkrankheit, Falschen Mehltau bei Zierpflanzen und Gehölzen sowie gegen Schrotschuss bei Kirschlorbeer. Die Spritzbehandlungen müssen im Abstand von ca. 2–3 Wochen wiederholt werden.
Rosen: 0,6% als Winterspritzung gegen Rindenbrand.
Gemüse, Beeren und Kartoffeln: 3 Wochen; Tomaten: 3 Tage.
Cupromaag ist ein vorbeugendes Kupfer-Spritzmittel gegen Pilzkrankheiten an Gemüse, Obst, Beeren und Zierpflanzen. Cupromaag ist ein vielseitig anwendbares und breit wirkendes Kupferfungizid. Kupfer-Ionen, die bei Niederschlägen aus dem Spritzbelag herausgelöst werden, töten Pilzsporen ab und verhindern dadurch das Zustandekommen einer Infektion. Dieser Wirkungsmechanismus bedingt einen vorbeugenden Einsatz von Cupromaag. Der Kupferbelag bleibt besonders auf der Baumrinde bei der Winterspritzung sehr lange erhalten, so dass eine Wirkung über ca. 2 Wochen gewährleistet ist.
Blaue, stark färbende Spritzbrühe (Vorsicht bei Hauswänden), unbedingt Abdrift der Spritzbrühe an Hauswänden, Mauern oder Plattenwegen vermeiden. Mit allen Maag Produkten mischbar.
Bei kühler und regnerischer Witterung sind Verätzungen möglich, speziell an jungen Blättern, Trieben und Früchten. Im Obstbau darf Kupfer wegen Berostungsgefahr nur beim Austrieb angewendet werden. Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt Gebrauchsanleitung beachten und Sicherheitsvorschriften auf der Packung befolgen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Zusammensetzung: 50% Kupfer (Cu) als Kupferoxychlorid Eidg. Kontr.-Nr. W 4128
| Verpackung | Füllmenge | Artikel-Nummer | ||
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140 g | 7.610176.703.310 |
