September

Die Erntesaison von Äpfeln, Birnen und Trauben beginnt. Dank Chrysanthemen und Herbstastern verlängert sich die Gartensaison, bevor dann der Winter beginnt. Damit man sich im März an den Frühlingsblühern erfreuen kann, ist es jetzt höchste Zeit, die Tulpenzwiebeln, Krokusse und Osterglocken zu pflanzen.

Gehölze im September: Tipps und Pflege

Grössere und längere Hitzeperioden sind im September eher selten zu erwarten. Deshalb ist dies die ideale Pflanzzeit für Ziergehölze aus Containern. Das Anwachsen kann also noch weitgehend dieses Jahr erfolgen, was für den Frühjahrsaustrieb von grossem Vorteil ist.

Der September ist auch der ideale Monat für die Herbstbekämpfung der Dickmaulrüssler. Bei Gehölzen in Töpfen wird am einfachsten Actara G gestreut. Das Granulat bekämpft sowohl die Käfer wie auch die Larven.

Rasen im September: Tipps und Pflege

Gegen den Herbst bietet sich nochmals eine ideale Gelegenheit allfällige Löcher oder kahle Stellen in Rasen mit Patch Magic auszubessern. Einfach Patch Magic ausstreuen und gut einwässern. Nach 5 Tagen beginnt der Samen zu keimen. Achten Sie einfach darauf, dass die Neuansaat nicht austrocknet.

Ziergarten im September: Tipps und Pflege

An einer sonnigen Stelle in der Nähe des Hauses kommen herbstblühende Herbstzeitlosen gut zur Geltung. Zu diesen Herbstkrokussen passt übrigens die späte Blüte der Nerinen, die an besonders geschützten Stellen winterhart ist. Unbedingt in der zweiten Monatshälfte Blumenzwiebeln pflanzen. Einen sonnigen Standort wünschen Tulpen, Hyazinthen, Narzissen und Krokusse. Etwas Schatten vertragen einige Narzissenarten, Wildtulpen und Scilla.

Kein Herbst ohne Gräser. Überaus stattlich mit silberweissen Blütenfahnen ist Pampasgras. Aber man muss dieses Gras zu pflegen wissen, damit es dauerhaft bleibt. Dazu gehören grundsätzlich ein warmer, sonniger Standort ohne stauende Nässe sowie ein nährstoffreichen Boden. Auf Winterhärte darf man sich weniger verlassen. Deshalb werden die Wedel vor Winterbeginn schopfartig zusammengebunden und ev. mit Fichtenreisig umkleidet. Der Rückschnitt des Grases erfolgt erst im Frühjahr kurz vor dem Neuaustrieb.

Die Larven der Dickmaulrüssler sowie die Käfer werden in Kübelpflanzen mit Actara G bekämpft. So kann man die Pflanzen schädlingsfrei überwintern. Kontrollieren Sie die Pflanzen ebenfalls auf Spinnmilben und Schildläuse. Sonst gegebenenfalls Spomil special und Aerofleur Spray gegen Schädlinge spritzen.

Gemüsegarten im September: Tipps und Pflege

Noch gibt’s genügend Sonne, damit Ihre Tomaten ausreifen. Vergessen Sie dabei nicht, das Übermass an Seitentrieben auszubrechen. Zudem brauchen Ihre Tomaten auch jetzt noch genügend Nährstoffe, also regelmässige Düngung mit Wuxal Bio-Universaldünger nicht vergessen!

Denken Sie schon ans nächste Jahr und nehmen Sie sich auch der abgeernteten Flächen an: mit einer guten Gründüngung. So entwickelt sich der nötige Humus. Geeignet sind z.B. Phacelia-Saaten. Der Samen wird im Fachhandel angeboten.

Obst, Beeren, Reben im September: Tipps und Pflege

Eine Kontrolle der Vogelschutzeinrichtung bei den Trauben ist nochmals angebracht. Verdeckte Trauben sind nötigenfalls nochmals auszulauben. Die meisten Hausgartenrebensorten wie Muscat bleu, Aurora, Seibel, Goldperle etc. können je nach Lage ab ca. Mitte September geerntet werden. Die optimale Reife ist an der Süssigkeit der Beeren zu erkennen. Nun kann nur noch schlechtes Wetter die Ernte negativ beeinflussen. Befall von Botrytis (Graufäule) ist auch bei jedem Winzer ein Alptraum.

Je nach Sorte sind die Erntearbeiten beim Kernobst in vollem Gange.

Im Beerengarten reifen jetzt noch herbsttragende Himbeeren, späte Erdbeeren und Blaubeeren.

Um einen Befall mit Frostspannen an Obstbäumen im nächsten Frühling vorbeugen zu können, muss bereits jetzt schon der SanoPlant Leimring an den Baumstämmen angebracht werden.

Haus, Balkon im September: Tipps und Pflege

Schöner Wohnen mit Zyklamen. Mit adrett geformten Blüten in intensiv leuchtenden Farben zaubern sie heitere Stimmung in den Wohnbereich. Ihr Blüteneifer ist legendär, wenn man ihre bescheidenen Ansprüche ein bisschen berücksichtigt. Sonnig-halbschattige, helle Standorte mit Temperaturen von 14–18° C sind ideal. Die Auswahl ist kaum überschaubar. Es gibt Zyklamen mit grossen, mittleren oder kleinen, niedlichen Blüten.

Einige sind sogar duftend, und bei den Farben haben die Züchter auf diverse Nuancen geachtet. Einige haben glatte Blütenränder, andere sind gewellt oder auch gefranst. Zu den einfarbigen Blühern gesellen sich auch solche mit einem gefärbten Blütenherz. Wichtig: man platziert sie möglichst weit weg von Heizkörpern.

Alpenveilchen benötigen ständig ein bisschen Feuchtigkeit. Sie werden etwa jeden zweiten Tag in den Unterteller gegossen. Giesst man die Erde von oben, wird das Herz der Pflanze nass und die Knolle beginnt zu faulen. Damit sich laufend neue Blütenknospen bilden, sollten gelbe Blüten nicht abgeschnitten sondern ausgezupft werden (Fäulnisgefahr). Wöchentliches Giessen mit Wuxal Blütenpracht fördert die Blütenbildung.

Kübelpflanzen sollten vor dem ersten Frost eingeräumt werden. Achten Sie darauf, dass keine Schädlinge ins Winterquartier eingeschleppt werden. Schild- und Wollläuse mit Aerofleur Spray gegen Schädlinge behandeln, Actara G gegen Dickmaulrüssler streuen und Spomil special hilft gegen Spinnmilben.