Mai

Die ersten Gemüsesetzlinge werden gepflanzt und schon bald kann man den ersten frischen Salat ernten. Auf dem Balkon wachsen die Kräuter in den Kistli, im Garten werden die Rabatten mit Sommerflor bepflanzt. Bei guter Pflege dankt dies der Sommerflor mit einer reichen Blüte bis in den Herbst hinein. Vorsicht: Die Eisheiligen sollten respektiert werden

Um das Aufkommen von Unkraut zu verhindern, können Gehölzrabatten oder Hecken gemulcht werden. Idealerweise wird als Mulchmaterial der anfallende Rasenschnitt verwendet. Nebst dem Eindämmen des Unkrautes verhindert das Mulchen auch das Austrocknen der Erde und hält so die Feuchtigkeit für die Pflanzen zurück. Zum Mulchen sollten jedoch keine frischen Holzschnitzel und kein Sägemehl verwendet werden. Beim Abbau dieses Materials würde dem Boden Stickstoff entzogen, der den Pflanzen dann nicht mehr zur Verfügung steht.
Ab Anfang Mai können immergrüne Hecken wie Lebensbaum, Scheinzypressen, Eiben und Buchsbaum vor dem Austrieb in Form geschnitten werden. Der nachfolgende Austrieb bedeckt dann die Schnittstellen und die Pflanzen sehen natürlicher aus.
Schwachwüchsige Kieferarten bleiben kurz und gedrungen, wenn alle jungen Triebe (Kerzen) zwischen dem 20. Mai und der ersten Junihälfte um etwa ein Drittel eingekürzt werden.
Abgeblühte Blütenstände, z.B. an Flieder, wegschneiden. Dadurch wird die Samenbildung vermieden und somit die Blütenknospen für das kommende Jahr gefördert.
Um das Anwachsen von frisch verpflanzten Sträuchern zu fördern, wird idealerweise alle 14 Tage eine Blattdüngung mit Wuxal Universaldünger vorgenommen. Gegen allfällig auftretende Schädlinge wie Blattläuse, kann Aerofleur Spray gegen Schädlinge gesprüht, oder SanoPlant Bio-Spritzmittel gespritzt werden. Bei Gehölzen in Töpfen kann auch Actara G gestreut werden, welches nicht nur gegen Blattläuse, sondern auch gegen Dickmaulrüssler wirkt.
Thuja und Wacholder (Juniperus) zur Verhinderung des Zweigsterbens (Miniermotten oder Pilzbefall) mit Insegar und Cupromaag gründlich spritzen. Gegen Blattfleckenpilze und Rost an Laubgehölzen wird idealerweise alle 2–3 Wochen vorbeugend Belrose gegen Pilzkrankheiten gespritzt.
Ab Mai müssen unbedingt die Buchsbäume auf den Buchsbaumzünsler kontrolliert werden. Den der gefrässige Schädling kann zu totalem Kahlfrass führen. Sobald die ersten Raupen festgestellt werden, sofort die Buchsbäume mit Kendo Gold oder Kendo Spray behandeln.

Nach der üblichen Rasenpflege und Düngung im Vormonat, sollte die Rasenfläche wöchentlich nicht kürzer als 4–5 cm tief geschnitten werden. Wird der Rasen regelmässig zu tief geschnitten, können sich die nachwachsenden Gräser nicht mehr optimal regenerieren und der Boden verdunstet zu viel Feuchtigkeit. Zusätzlich fördert dies das Aufkommen von Samenunkräutern wie zum Beispiel Hirse. Der Rasen leidet schliesslich in Trockenperioden sehr stark. Als Faustregel gilt: Maximal ein Drittel der Aufwuchshöhe zurückschneiden.
Werren (auch Maulwurfsgrillen genannt) fressen die Wurzeln der Rasengräser. Einen Befall bemerkt man an gut sichtbaren, meist fingerdicken Löchern im Rasen. Meistens werden eher trockene Standorte bevorzugt. Die Bekämpfung erfolgt durch das Ausstreuen von Cortilan. Da Werren beim Einsetzen der Dämmerung an die Oberfläche kommen, wird das Granulat idealerweise abends ausgestreut.

Einjähriger Sommerflor ist sehr beliebt, um den Hausgarten schnell mit bunten Farben zu verschönern. Am einfachsten gelingt dies mit Zinnien, Tagetes, Salvia, Cosmea, Cleoma, Antirrhinum, Helianthus und Ageratum.
Der im Vormonat pikierte Sommerflor kann von den Multitopfplatten oder den kleinen Töpfen direkt in die vorbereitete Rabatte oder ein entsprechendes Gefäss gepflanzt werden. Wichtig bei Sommerflor: Je öfter man das Verblühte wegschneidet, desto reicher und länger hält der Flor.
Rosen: Wenn nötig neue Triebe aufbinden oder bei starkem Wachstum ausbrechen. Das regelmässige Hacken der Rosen bringt viel Luft in den Boden, die das Wurzelwerk und somit das Wachstum fördert. Fortlaufendes Ausschneiden von Verblühtem fördert die Bildung von neuen Rosenknospen.
Actara G wirkt sofort und dauerhaft gegen Blattläuse und Weisse Fliegen bei Topf- und Kübelpflanzen. Bei schwachem Austrieb jeder Pflanzenschutzbehandlung Wuxal zu geben. In Kleinrabatten und Dachgärten gegen Pilzkrankheiten Aerofleur Spray gegen Krankheiten sprühen oder Pirox gegen Pilzkrankheiten stäuben (alle 14 Tage). Grössere Rosenbeete: Während der Hauptwachstumszeit alle 10 bis 14 Tage mit Belrose gegen Pilzkrankheiten behandeln. Schädlinge wie Blattläuse, Raupen und Zikaden gleich beim Auftreten bekämpfen. Dazu eignen sich Kendo Gold, Belrose gegen Blattläuse, Pirox gegen Schädlinge oder SanoPlant Bio-Spritzmittel.

Die Eisheiligen (Pankraz 12., Servaz 13., Bonifaz 14. und Sophia 15. Mai) waren früher überall hoch im Kurs. Wer also vor dem 15. Mai frostempfindliche Pflanzen ins Freie pflanzte, lief Gefahr, dass diese erfroren. In den letzten Jahren zeigte sich der Frühling meistens früher, so dass die Frostgefahr etwas gemildert wurde. Spätfröste blieben meistens aus. Trotzdem sollten sehr empfindliche Gewächse wie Tomaten, Basilikum, Gurken oder Melonen vor Mitte Mai nicht ungeschützt gepflanzt werden.
Gartenbeete sollten immer wieder gelockert werden, vor allem aber nach starken Niederschlägen. Dadurch werden eine Verschlammung des Bodens und die Keimung der Unkräuter gehemmt oder sogar verhindert. Zudem ist so die Durchlüftung des Bodens gewährleistet.
Gegen Krautfäule an Tomaten (ab Pflanzung) und Kartoffeln (sobald sich das Kraut in der Reihe berührt) alle 2 bis 3 Wochen Cupromaag oder Hortosan spritzen oder Pirox gegen Pilzkrankheiten stäuben. Blattdürre an Karotten und Mehltau an Zwiebeln wird ab 10 cm Krauthöhe alle 2 bis 3 Wochen mit Cupromaag vorbeugend bekämpft.
Gegen Schädlinge wird bei Befall Kendo Gold oder SanoPlant Bio-Spritzmittel gespritzt, oder Pirox gegen Schädlinge gestäubt.
Für eine reiche Gemüseernte düngen Sie Ihr Gemüse wöchentlich mit Wuxal Bio-Universaldünger.

Der Austrieb der Reben muss nun gut überwacht werden. Bodenausschläge und schwache Triebe sind bei einer Länge ab ca. 10 cm ganz zu entfernen. Möglicherweise wird nun ein erster Befall von Rebenpockenmilben sichtbar. Das Schadbild zeigt auf den Blattunterseiten weisse, filzige Flächen. Blattoberseits sind Wölbungen sichtbar.
Bei nur geringem Befall können die Blätter auch ausgebrochen werden, ansonsten eine Spritzung mit ThiovitJet durchführen.
Der Mai ist ein idealer Pflanzmonat für alle Beeren, Reben und auch Obstbäume. Es empfiehlt sich, vorwiegend Pflanzen aus Containern zu setzen.
Um Erdbeeren vor Schmutz und Fäulnis (vorwiegend Botrytis, bzw. Graufäule) zu bewahren, können Stroh, Holzwolle oder Folien unterlegt werden. Ist es während der Zeit der Fruchtreife über einen längeren Zeitraum zu trocken, reagieren die Früchte mit nicht ausreichender Grösse und sie reifen nicht gleichmässig aus. Deshalb während trockener Perioden immer zusätzlich wässern.
Bei Himbeeren und Brombeeren kann eine Mulchschicht, gemischt aus Rasenschnitt und altem Laub, angebracht werden. Keine frischen Holzschnitzel oder Sägemehl verwenden. Dies würde beim Abbau der Holzschnitzel einen Stickstoffmangel im Boden verursachen.
Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren bis zur Blüte alle zwei Wochen mit Cupromaag oder Hortosan gegen Brennflecken- und Rankenkrankheit behandeln. Kern- und Steinobst gegen Monilia mit Rondo Combi behandeln (je eine Behandlung in die aufgehende Blüte und beim Abblühen). Mit dieser Behandlung bekämpfen Sie beim Steinobst zudem auch den Schrotschuss. Beim Kernobst werden die Rondo Combi-Behandlungen in Abständen von drei Wochen weitergeführt. Quitten bei Blütenbeginn gegen Blattbräune mit einer Behandlung Cupromaag schützen und gegen Echten Mehltau mit Rondo Combi (vor und nach der Blüte) behandeln. Blattläuse werden beim Auftreten mit Belrose gegen Blattläuse oder SanoPlant Bio-Spritzmittel bekämpft.
Die wichtigste Behandlung ist die Obstmadenspritzung mit Insegar. In der letzten Maiwoche muss diese Behandlung zwingend erfolgen, damit Sie später wurmfreies Gartenobst ernten können.

In Töpfen auf dem Balkon können jetzt Kräuter wie Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin oder Topfrosen aufgestellt werden. Um eine reiche Kräuterernte zu erhalten, düngen Sie die Kräuter wöchentlich mit Wuxal Bio-Universaldünger.
Oleander braucht jetzt sehr viel Wasser, um die Blüten zu bilden. Schauen Sie darauf, dass die Erde konstant feucht bleibt. Um die Blütenbildung zu fördern, düngen Sie Oleander regelmässig mit Wuxal Blütenpracht.
Topfrosen sollten jetzt alle 14 Tage vorbeugend mit Aerofleur Spray gegen Pilzkrankheiten wie Sternrusstau, Echten Mehltau oder Rost behandeln werden.
Buchsbäume in Töpfen können auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse vom gefrässigen Buchsbaumzünsler heimgesucht werden. Daher unbedingt Kendo Gold oder Kendo Spray beim Auftreten der ersten Schadsymptome spritzen. Wichtig ist dabei, dass die ganzen Pflanzen grünlich eingesprüht werden, damit alle Raupen erwischt werden.

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