März

Der Frühling beginnt und lockt den Pflanzenfreund wieder in den Garten. Überall blühen nun üppig Osterglocken, Narzissen und Tulpen um die Wette. Auch die ersten Ziersträucher beginnen zu blühen. Umstechen und Umgraben stehen auf dem Plan.
Vor dem Austrieb werden die Gehölze idealerweise geschnitten. Dies fördert einen kräftigen Austrieb. Nach dem Winterschnitt sollten Wunden, die grösser als ein Zweifrankenstück sind, mit Wundverschlusspaste bestrichen werden. Diese Massnahme fördert das Überwallen und verhindert das Eindringen von Schadpilzen.
Beim Schwellen der Knospen wird die Winterspritzung mit SanoPlant Winteröl gegen überwinternde Schädlinge wie Spinnmilben, Schild- und Blattläuse durchgeführt.

Exponierte Stellen wie Südhänge müssen je nach Frühlingswetter bereits schon im März zum ersten Mal gemäht werden. Achten Sie darauf, dass Sie den Rasen beim ersten Schnitt nicht zu tief mähen.

Bei Sommerflor gelingt das Züchten von Sommerblumen am besten im kleinen Gewächshaus, im Frühbeet, auf dem Fensterbank oder im Wintergarten. Dazu Anzuchterde mit geringem Nährstoffgehalt verwenden. Feine Sämereien sät man in Schalen, grössere Samen direkt in kleine Plastiktöpfe. Möglichst hell platzieren bei Temperaturen von 18–20 °C.
Vorsicht bei starker Sonneneinstrahlung: gleichmässig feucht halten und wenn nötig etwas lüften. Allfälliges Pikieren kann in Multitopfplatten oder kleine Töpfe erfolgen.
Nach dem Frühlingsschnitt werden die Rosen mit Belrose Winterspritzmittel gegen überwinternde Pilzkrankheiten wie Sternrusstau, Rost und Echten Mehltau gespritzt. Der ideale Zeitpunkt ist, wenn die Knospen gut sichtbar, jedoch noch nicht aufgebrochen sind.
Richtig Rosen pflanzen. Wichtig ist es, vorgängig ein gutes Pflanzbeet mit unbelasteter, guter Landerde vorzubereiten. Wurzelnackte Rosen werden vor dem Pflanzen gut gewässert. Die Rosen sollten einige Stunden voll im Wasserbad liegen. Containerrosen ebenfalls gut wässern.
Anschliessend sollten die Rosentriebe auf ca. 20–30 cm zurück geschnitten werden. Abgestorbene Wurzeln herausschneiden und das gesamte Wurzelwerk etwas einkürzen. Dies fördert die Wurzelbildung und führt schliesslich zu einem guten Anwachsen. Die richtige Pflanztiefe ist sehr wichtig. Ein ca. 30–35 cm tiefes Loch graben, die Rose sorgfältig – ohne die Wurzeln zu knicken – eingraben. Nach dem Pflanzen muss sich die Veredelungsstelle ca. 10 cm tief in der Erde befinden. Die Rosen gut andrücken und anschliessend einwässern. Für ein späteres Nachgiessen kann ein Giessrand von Vorteil sein.
Sobald der Schnee weg und der Boden aufgetaut ist, können die Gartenbeete umgestochen werden. Achten Sie darauf, dass beispielsweise Wurzeln von Baumtropfen, Schachtelhalm oder Quecken entfernt werden. Denn durch das Umstechen werden die Wurzeln zerstückelt. Jedes einzelne Teilstück treibt dann im Frühling wieder aus und überwuchert die Gartenbeete.
Nun wird auch beim Kern- und Steinobst die Winterspritzung gemacht. Cupromaag bekämpft überwinternde Krankheiten, SanoPlant Winteröl wirkt gegen überwinternde Schädlinge. Beide Produkte lassen sich mischen.
Die Reben werden oftmals von Pockenmilben befallen. Diese werden ebenfalls vor dem Austrieb während des Knospenschwellens mit Thiovit Jet bekämpft. Hatte man im letzten Jahr schlecht ausreifende Brombeeren festgestellt? Dann waren diese von der Brombeermilbe befallen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für die Winterspritzung gegen die Brombeermilbe mit Thiovit Jet.
Mit zunehmender Sonneneinstrahlung, besseren Lichtverhältnissen im Winterquartier und zugleich höheren Temperaturen unbedingt die Giesskontrollen bei den Kübelpflanzen einhalten.

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