Gemüsegarten

Gemüsegarten im Januar: Tipps und Pflege

Bleibt der Frost aus, kann man im Frühbeetkasten schon Nüsslisalat und Winterportulak ernten.

Ist der Frost hartnäckig, sollten Sie Frühbeetkästen mit Noppenfolie abdecken. Bei Dauerfrost kann die Abdeckung auch längere Zeit auf dem Kasten bleiben. Giessen sollten Sie Ihre Winterkulturen nur bei Trockenheit und schönem Wetter. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen bis zum Abend wieder abtrocknen können. Echter Mehltau und Fäulnis werden so verhindert.

Für Kresse-Liebhaber: Auf dem Fensterbrett können Sie bei Zimmertemperatur in kleinen Schalen Gartenkresse säen. Nach zehn Tagen ist Erntezeit.

Gemüsegarten im Februar: Tipps und Pflege

Auch wenn der Winter schon etwas wärmer wird, sollten Sie auf der Hut sein vor Frostnächten. Taucht die Temperatur markant unter den Gefrierpunkt, decken Sie Ihre Frühbeetkästen mit Noppenfolie ab. Giessen Sie Ihre Winterkulturen nur bei Trockenheit und schönem Wetter. Die Pflanzen sollten bis zum Abend wieder abtrocknen. Echter Mehltau und Fäulnis können so verhindert werden.

Gemüsegarten im März: Tipps und Pflege

Sobald der Schnee weg und der Boden aufgetaut ist, können die Gartenbeete umgestochen werden. Achten Sie darauf, dass beispielsweise Wurzeln von Baumtropfen, Schachtelhalm oder Quecken entfernt werden. Denn durch das Umstechen werden die Wurzeln zerstückelt. Jedes einzelne Teilstück treibt dann im Frühling wieder aus und überwuchert die Gartenbeete.

Gemüsegarten im April: Tipps und Pflege

Die ersten Gemüsesetzlinge können bereits ins Freie gepflanzt werden. Bei den immer noch kühlen Nächten empfiehlt es sich, die Kulturen mit einem Plastik zu decken.

Im Freiland können die Gemüsebeete auch gemischt bepflanzt werden, beispielsweise je eine Reihe Kresse, Radieschen, Kopfsalat. Wenn dann der Kopfsalat wächst und Platz braucht, werden der Kresse und die Radieschen geerntet. So können auch Kohlrabi und Kopfsalat oder Karotten und Zwiebeln mit Lauch zusammen gepflanzt werden.

Schützen Sie die empfindlichen Setzlinge vor den gefrässigen Schnecken mit Limax special. Am besten schon direkt nach dem Pflanzen ausstreuen.

Die ersten Töpfe auf den Fensterbänken können mit Kräutern bepflanzt werden. Düngen Sie die Kräuter für ein optimales Wachstum mit dem Wuxal Bio-Universaldünger.

Bereits jetzt zeigt sich im Garten das erste Unkraut in den Gartenwegen. Es kann einfach durch Spritzen von Deserpan td beseitigt werden.

Gemüsegarten im Mai: Tipps und Pflege

Die Eisheiligen (Pankraz 12., Servaz 13., Bonifaz 14. und Sophia 15. Mai) waren früher überall hoch im Kurs. Wer also vor dem 15. Mai frostempfindliche Pflanzen ins Freie pflanzte, lief Gefahr, dass diese erfroren. In den letzten Jahren zeigte sich der Frühling meistens früher, so dass die Frostgefahr etwas gemildert wurde. Spätfröste blieben meistens aus. Trotzdem sollten sehr empfindliche Gewächse wie Tomaten, Basilikum, Gurken oder Melonen vor Mitte Mai nicht ungeschützt gepflanzt werden.

Gartenbeete sollten immer wieder gelockert werden, vor allem aber nach starken Niederschlägen. Dadurch werden eine Verschlammung des Bodens und die Keimung der Unkräuter gehemmt oder sogar verhindert. Zudem ist so die Durchlüftung des Bodens gewährleistet.

Gegen Krautfäule an Tomaten (ab Pflanzung) und Kartoffeln (sobald sich das Kraut in der Reihe berührt) alle 2 bis 3 Wochen Cupromaag oder Hortosan spritzen oder Pirox gegen Pilzkrankheiten stäuben. Blattdürre an Karotten und Mehltau an Zwiebeln wird ab 10 cm Krauthöhe alle 2 bis 3 Wochen mit Cupromaag vorbeugend bekämpft.

Gegen Schädlinge wird bei Befall Kendo Gold oder SanoPlant Bio-Spritzmittel gespritzt, oder Pirox gegen Schädlinge gestäubt.

Für eine reiche Gemüseernte düngen Sie Ihr Gemüse wöchentlich mit Wuxal Bio-Universaldünger.

Gemüsegarten im Juni: Tipps und Pflege

Auf Pilzkrankheiten anfällige Gemüse vorbeugend mit Pirox gegen Pilzkrankheiten oder mit Cupromaag behandeln. Gegen Schädlinge entweder Pirox gegen Schädlinge stäuben oder Kendo Gold bzw. SanoPlant Bio-Spritzmittel spritzen. Düngen Sie das Gemüse während den Hauptwachstumsphasen regelmässig mit Wuxal Bio-Universaldünger.

Gemüsegarten im Juli: Tipps und Pflege

Lauchmotten und Raupen an Kohl: Alle 10 Tage Pirox gegen Schädlinge stäuben.
Möhrenfliege: Wenn das Karottenkraut etwa 7 cm hoch ist, mit Kendo Goldangiessen.
Kartoffelkäfer: Pirox gegen Schädlinge stäuben oder SanoPlant Bio-Spritzmittel spritzen.
Blattdürre bei Sellerie und Karotten: Pirox gegen Pilzkrankheiten stäuben oder Hortosan spritzen.

Behandlungen gegen Krautfäule bei Tomaten und Kartoffeln werden alle 10–14 Tage mit Cupromaag oder Hortosan weitergeführt.

Gemüsegarten im August: Tipps und Pflege

Bei Tomaten bilden sich oft viele Seitentriebe. Diese alle 5–7 Tage ausgeizen (ausbrechen). Nicht zu lange zuwarten, damit die Geizen nicht zu gross werden. Damit der grosse Nährstoffbedarf der Tomaten gedeckt werden kann, diese regelmässig mit Wuxal Bio-Universaldünger düngen.

Wer im Garten über abgeerntete, freie Flächen verfügt, welche momentan nicht gebraucht werden, sollte diese für eine Gründüngung nutzen. Dabei wird die Humusversorgung und die Bodengare optimal beeinflusst. Geeignet sind z.B. Phaceliasaaten. Der Samen wird im Fachhandel angeboten.

Gemüsegarten im September: Tipps und Pflege

Noch gibt’s genügend Sonne, damit Ihre Tomaten ausreifen. Vergessen Sie dabei nicht, das Übermass an Seitentrieben auszubrechen. Zudem brauchen Ihre Tomaten auch jetzt noch genügend Nährstoffe, also regelmässige Düngung mit Wuxal Bio-Universaldünger nicht vergessen!

Denken Sie schon ans nächste Jahr und nehmen Sie sich auch der abgeernteten Flächen an: mit einer guten Gründüngung. So entwickelt sich der nötige Humus. Geeignet sind z.B. Phacelia-Saaten. Der Samen wird im Fachhandel angeboten.

Gemüsegarten im Oktober: Tipps und Pflege

Im Oktober ist die Zeit, in welcher der Sellerie eingeräumt wird. Die allerkleinsten Sellerieknollen nicht weg werfen, wir topfen sie mit gewöhnlicher Gartenerde in 13er oder 14er Töpfe ein. Bei einem frostfreien Standort können während des Winters Blätter als Suppengrün geschnitten werden.

Das Gemüselager im Keller wird gelegentlich von Mäusen und Ratten bedroht. Ramor Silo oder Klerat Quick schaffen Abhilfe.

Gemüsegarten im November: Tipps und Pflege

Im Garten überwinterte Endivien werden bei Frostgefahr bedeckt. Von Vorteil ist, wenn das Deckmaterial nicht direkt auf den Endivienblättern aufliegt. Ideal wäre, wenn der Wintersatz im Kasten (Frühbeet) oder in einem Gewächshaus stehen würde. Die Ernte fällt viel einfacher aus. Achten sie darauf, dass die Pflanzen vor dem Decken trocken sind: sie faulen dann weniger.

Rosenkohl und Lauch kann noch im Garten bleiben. Ein leichter Fichtenreisigschutz kann vorteilhaft sein.

Gemüsegarten im Dezember: Tipps und Pflege

Frische Kräuter aus dem Garten sind in dieser Jahreszeit meistens ein Wunschdenken. Jedoch im Kleingewächshaus oder im Frühbeet ist dies bedingt möglich. So kann Schnittlauch in Töpfen angetrieben werden. Allerdings nur, wenn vor dem Eintopfen die Pflanzen im Freien einer längeren Frostperiode ausgesetzt waren. Ohne dies ist der Austrieb ungenügend.

Im Herbst haben wir ja die kleinsten Sellerieknollen eingetopft. Von diesen Pflanzen, an einem frostfreien Ort überwintert, können immer wieder Blätter oder Blattteile geerntet werden.